Im Wahn des Auserwähltseins

Im Wahn des Auserwähltseins

Die Rassereligion des Lanz von Liebenfels, der Neutemplerorden und das Erzpriorat Staufen in Dietfurt - Eine österreichisch-deutsche Geschichte

368 S. / 14 x 21 cm / Gebunden
März 2018
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ISBN 978-3-8392-2220-1

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DER NEUTEMPLERORDEN wurde im Wien des Jahres 1900 von dem früheren Zisterziensermönch Josef Adolf Lanz gegründet, der sich Dr. Jörg Lanz von Liebenfels nannte. Über sein Ordensorgan »Ostara« verbreitete Lanz seine religiösen, okkulten, rassistischen, frauenfeindlichen und sozialen Phantasien. Diese beeinflussten völkische Kreise Österreichs und Deutschlands erheblich. Die meisten der 300 bis 400 Freizeitmönche seines Ordens kamen aus den »besten Kreisen« dieser Länder. Die »Ostara« wurde auch vom jungen Adolf Hitler gelesen, von entsprechenden Einflüssen ist auszugehen. Die dritte, erweiterte Auflage wertet neue Informationen wie die Beziehungen des Ordens zum Nationalsozialismus aus und bietet einen systematischen Überblick über handelnde Personen, Aufbau, Ideologie, Interna und Geschichte einer Organisation, die Rassenideologie und Religion zu einer unseligen Mischung verquickte

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Walther Paape
Walther Paape
Walther Paape, 1945 in Beuron/Donau geboren, ehemaliger Schulleiter und Schulaufsichtsbeamter, ist langjähriges Mitglied der DRK-Bergwachtbereitschaft Sigmaringen, deren Rettungsstützpunkt Ende der 1920er-Jahre in Dietfurt als deutscher Hauptsitz des Neutemplerordens erbaut worden war. Seit den 1980er-Jahren befasst sich der Autor mit der Ideologie und Geschichte des Neutemplerordens. In Vorträgen und Führungen auf der Burgruine Dietfurt informiert Walther Paape über die menschenverachtende Ideologie des Ordens, die auch Hitler beeinflusste. Den historischen Bestand des »Neutemplererzpriorats Staufen« zu erhalten, ist dem Autor ein Anliegen.
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